Dienstag, 23. April 2013

29. Volubilis - Chefchauen - zur Fähre


16.04.13, Dienstag
Die Nacht in Fez an der Stadtmauer war sehr unruhig, nicht unbedingt zu empfehlen.
1x um die Stadt Fez mit unserem Auto rum, dann weiter nach Meknes, bei Marjane einkaufen.  Unterwegs kommen wir direkt neben der Straße an einer "Wassertreppe" mit anschließendem tief eingeschnittenem Tal vorbei.



In Moulay Idriss kommen wir am frühen Nachmittag auf dem Stellplatz an. Von hier sind es noch 10 km bis Moulay Idris. Also nichts mit hinlaufen. Auch mit den Rädern ist das ungünstig sagen uns die Franzosen, mit denen wir schon am Erg Chebbi an "Der blauen Gazelle" standen.
17.04.13, Mittwoch
Hier auf dem Stellplatz knallt die Sonne aggressiv herunter. Heute sollen es bis zu 40°C werden. Wir stellen unseren Plan um und fahren nach Volubilis, setzen uns ins Cafe und sehen uns von hier aus das Gelände an. Auf's Gelände wollen wir nicht, die Knallhitze tun wir uns nicht an.



Einige Kilometer weiter liegt Moulay Idriss. Diese Stadt ist eigentlich ein muss, wir heben sie uns für das nächste Mal Marokko auf. Moulay Idriss zählt zu den fünf heiligen Städten des Islam (Mekka, Medina, Jerusalem, Kairouan) und ist Marokkos Wallfahrtsort Nummer 1. Weiter bis nach Chefchaouen. Im Auto haben wir unsere Klimaanlage. Die Gegend hier im Norden Marokkos ist wirklich wie bei uns in den Mittelgebirgen. Alles grün, sanft geschwungenes Gelände, die Felder sind bestellt und aufgeräumt.
Chefchauen bei der Einfahrt ins Tal

18.04.13, Donnerstag
Am Morgen lag Chefchauen unter den Wolken, wir sehen von oben drauf. Ein Ortsteil schaut wie eine Insel aus dem Wolkenmeer. 

Mit dem Taxi hinunter zur Medina. Chefchauen ist eine der schönsten marokkanischen Städte. Es gibt eine Müllentsorgung, die Häuser sind liebevoll in Blautönen gestrichen. Die Händler sind nicht aufdringlich. Angenehm. An den Kaskaden tost ein Bach über die Felsen ins Tal. Am zentralen Platz in der Medina setzen wir uns in die obere Etage eines Cafe's und genießen den Ausblick und das Treiben unter uns. Hier läßt sich's leben.
Chefchauen, die blaue Stadt


Chefchauen, am Rande der Stadt tost ein Bach über Katarakte zu Tale

Hauptplatz von Chefchauen

Mit dem Petit Taxi zurück zum Wohnmobil und dann weiter zum Cabo Negro auf einen Platz neben einem Hotel am Mittelmeer. Uns ziehts zurück nach Europa.
19.04.13, Freitag
Es ist zum Frühstück ungewohn kühl, 15°C zeigt das Mäusekino unseres Ford an. Es ist bedeckt und nieselt. Nachher rollen wir zur Tanke und anschließend werden alle restlichen Dirham ausgegeben. Dann auf zur Fähre.
So viele Störche haben wir noch nie auf einen Haufen gesehen. Fünf Paare auf den Türmen des Hauses, im Baum haben wir mindestens sieben weitere Paare ausgemacht.

Die gesamte Mittelmeerküste ist mit Ferienanlagen bebaut und straßenmäßig super erschlossen. Im Ort kurz vor der spanischen Enklave Ceuta wird getankt. Auf den Markt gehen wir nicht, da die Straßen eng und verstopft sind. Über die Berge, es geht bis auf über 300m hoch, nach Tanger Med.
In den Bergen, kurz vor Tanger MED

Unten der Fährhafen, hinten rechts die Felsen von Gibraltar

Bei der Fährgesellschaft Bordkarten holen, zur Polizei Pässe vorzeigen, durch eine Scanner des Zolls und  schon stehen wir vor einer zur Abfahrt bereiten Fähre. Leider passen wir nicht mehr rauf und müssen auf die nächste warten sagt uns ein Angestellter. O.k., dann richten wir uns eben für drei Stunden ein und trinken Kaffee und sehen fern. Als wir fast fertig sind kommt derselbe und bedeutet uns, dass wir doch noch rauf passen. Keine fünf Minuten später rollen wir auf die Fähre nach Europa. 1 1/2 Stunden später fahren wir von der Fähre runter. Pässe zeigen und das war's. Über die Westküste Spaniens, Costa de la Luz, die Küste des Lichts, wollen wir zurück fahren.
Über die Berge Richtung Tarifa, Afrika, Marokko ist nochmal ganz nah zu sehen,

landen wir in Conil de la Frontera. Die Platzsuch gestaltet sich schwierig. Auf einem Parkplatz am Strand sagt uns ein junger Mann, dass in der Nacht die Ortspolizei kommt und alle Wohnmobile vertreibt. Dann also Richtung Leuchtturm und einen Platz suchen. Es ist alles zugebaut, wir landen auf einem Feld, drehen um und steuern den Campingplatz an. Der gefällt uns für diesen Platz nicht, also am Straßenrand gegenüber einer Sportanlage  übernachten.

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