Mittwoch, 10. April 2013
24. Mit den Dromedaren in die Wüste und weiter zur "Blauen Quelle" in Meki
7.04.13, Sonntag
Vorhin habe ich gerade den Post von gestern eingestellt. Das Internet ist einfach sehr hilfreich, Frank hat im Kommentar bestätigt, dass zu Hause alles in Ordnung ist. Das beruhigt natürlich.
Es ist sonnig, wir haben gerade gefrühstückt.
Heute sind wir mit dem Rad gefahren, haben ein Tuch für Petra, zum Übernachten im Kamel-/Wüstencamp gekauft, uns für morgen Abend für den Kameltreck mit Übernachtung angemeldet und einfach das Leben genossen.
Am Abend in der Platz-Gaststätte Tajine gegessen, lecker.
8.04.13, Montag
Am Mittag umsetzen zum Hotel von dem wir um 5 Uhr abreiten wollen.
09.04.13, Dienstag
Wir stehen an der Blauen Quelle in Meski und haben vom Kamelritt einen furchtbaren Muskelkater.
Am Abend zuvor vom Trecking-Hotel in Merzouga 1 1/2 Stunden mit unserem Kamelführer Omar und Uli und Christina auf Dromedaren die Sandwüste Erg Chebbi durchquert, rund 5km. Dünen rauf und runter, Beine gespreizt und das über 90 Minuten lang.
Obwohl es nur drei Farben sind, ocker des Sandes durchsetzt von spärlichen grünen Pflanzen der Wüste und das Blau des Himmels, verändert sich das Bild ständig. Wir können uns so richtig satt sehen.
Sonnenuntergang auf den Sanddünen, schöööön.
Im Berberzelt gutes Menü gegessen, dann Trommelmusik von den mitreisenden Studenten, die anschließend ihren mitgebrachten Alkohol vernichten mussten. Im Schlafzelt hören wir noch sehr lange Trommelklänge und laute Gespräche. Irgendwann schlafen wir ein.
Bei Sonnenaufgang stehen wir auf den Dünen und freuen uns über die morgentliche Stimmung.
Auf die Kamele und wieder 5km zurück. Ungewohnte Muskelgruppen werden beansprucht. Ein sehr intensiver Muskelkater ist das Resultat.
Frühstücken und duschen im Hotel und dann Richtung Norden durchs Ziz-Tal. Das Ziz-Tal ist eine Flussoase. In der Nähe des Flusses ist alles grün und mit Palmen bestanden. Dann geht es abrupt in karge Felsen über.
Hinter Erfoud kommen wir an einer arthesischen Quelle vorbei. Vor Jahren ist sie mal angebohrt worden und seitdem sprudelt ein starker Strahl senkrecht nach oben.
Hier an der Karstquelle "Source Bleue de Meski" ist ein schöner Badeplatz inmitten eines großen Palmenhains. Natürlich treffen wir unsere Mitstreiter der letzten Tage wieder. Sie haben den gleichen Weg. Hier ist es ein bisschen sehr touristisch, viele Einheimische kommen mit Kind und Kegel zum Baden her. Mal sehen, wie lange wir hier bleiben.
10.04.13, Mittwoch
Wanderung durch den Palmenhain zur verlassenen Stadt. Unterwegs schließen sich uns zwei Kinder an. Sie führen uns hin und auch durch die zerfallene Kashbah. Sie haben sich ihre Belohnung verdient.
Da hier unten keine Inwi-Verbindung (Internet) besteht, werden wir nachher hoch ins Dorf gehen und den Blog ergänzen.



























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