23.03.13, Dienstag
nach Sevilla
Auf der ADAC-Karte war eine Straße entlang des Flusses Guadalquivir eingezeichnet. Bis nach La Algaida war da auch eine Straße, dann war nur noch eine Buswendeschleife und dann Nationalpark. Den Busfahrer nach dem Weg gefragt, no no, hier geht 's nicht weiter, nur noch zurück nach Sanlucar und von dort nach Sevilla. Man lernt halt nie aus. Einen Stellplatz, den unsere Klara kennt in Sevilla eingeben und nichts wie hin. Klara hat von dem Bauboom in Spanien noch nicht gehört. Alle bisherigen Plätze, die wir gesucht haben sind nicht mehr vorhanden. Dann nehmen wir eben einen Campingplatz, die ersten zwei Campingplätze existieren auch nicht mehr, schon ärgerlich. In Dos Hermanas finden wir dann doch noch einen Platz und stehen hier gut.
24.04.13, Mittwoch - Sevilla
Mit dem Bus nach Sevilla und dann dort durch die Stadt treiben lassen. Wir sind total begeistert, Sevilla ist eine tolle Stadt.
Die Kathedrale, das Palastgelände "Reales Alcazares" und die Plaza de Espana besichtigen wir. Was hier rumsteht ist einfach genial. Die Kathedrale wurde nach dem Sieg der Christen über die Mauren errichtet. Wir haben den Eindruck, dass hier mehrere Kirchen in einer untergebracht sind. Mächtige Säulen tragen das Dach, alles ist prunkvoll ausgestattet. Hier ist an Nichts gespart worden. Der Glockenturm ist begehbar. Von hier oben hat man einen wundervollen Ausblick auf die Stadt.
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| Kathedrale von außen |
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| Über einen Hohlspiegel wird das Gewölbe vergrößert "herangeholt". |
Der Palast Reales Alcazares mit seinen Gärten ist nochmal eine Steigerung. Die verschiedenen Baustile harmonieren ideal miteinander.
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| Wir fühlen uns wie in indischen Palästen |
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| Schnitzerein im Innern |
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| Einer der Palastgärten |
Die Plaza de Espana wurde 1929 anläßlich der ibero-amerikanischen Ausstellung erbaut. Es ist ein wildes Stilgemisch, sieht aber in der Gersamtheit dann wiederum toll aus.
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| Plaza Espana |
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| Die einzelnen spanischen Provinzen werden auf Kachelbildern vorgestellt |
Die Preise für Bier und Pizza sind auch ok, so dass wir alles entspannt genießen können. Durch die Universität sind viele junge Leute in der Stadt, klasse.
Es ist 20.10 Uhr, wir kommen zur Bushaltestelle, eine französische Familie mit zwei Kindern erkennt uns wieder und freut sich uns zu sehen. Sie haben uns heute morgen aus dem fahrenden Bus heraus gesehen, wie ich vergeblich versucht hatte den 132-er Bus zum Halten zu bewegen. Wir standen an der falschen Bushaltestelle, von der der 132-er nicht abfährt. Anschließend finden wir den richtigen Bussteig und kommen eine halbe Stunde später am Spanischen Platz in Sevilla an.




















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