Montag, 18. März 2013

11. Imsouane und Imourane


16.03.13, Sonnabend
Bis zum Mittag waren wir Wiederholungstäter, wir sind nochmal durch Essaouira gebummelt, haben es uns bei guter Musik und einem Tee in einem Cafe so richtig entspannt gut gehen lassen. Zwei CDˋs, Arganöl und eine Reisetasche mussten gekauft werden.


Nachtrag zu Essaouira: Hier wird viel deutsch gesprochen, ein Paar aus München erzählt uns, dass sie bei einem Hamburger Veranstalter eine Reise mit Mietauto und Hotelunterkünften gebucht haben.
Um 12.30 Uhr fahren wir weiter rund 100 km Richtung Süden, nach Imsouane.
Flusstal


Was hier passiert, wissen wir nicht - irgendwelche Mineralien werden wohl ausgewaschen.

Rechts hinterm großen Stein ist unser Stellplatz für die Nacht in Imsouane

Surfers Paradies

Bucht von Imsouane

Sieht idyllisch aus, aber ohne allen Komfort

Auf den Klippen


Arganfrüchte

Die Gegend verändert sich. Aus dem Gemüsegarten wird eine mit Arganbüschen bestandene felsige Landschaft. Getreide von handtuchgroßen Feldern wird mit der Sichel per Hand geerntet. Am Wegrand wird Arganöl angeboten und wir kaufen nochmal. Bei bestem Sonnenschein und schweißtreibenden Temperaturen kommen wir in Imsouane auf dem Campingplatz an. Die letzten 300 m geht es über eine Piste zum Platz. Wir richten uns ein, trinken Kaffee und dann ab zum Strand.
Doch nicht zum Strand, sondern oberhalb des Strandes über den kargen Fels wandern mit schönem Blick auf die Bucht. Wir zählen bis zu 20 junge Leute, die auf den Brettern liegend auf die Wellen warten und diese dann abreiten. Der Betreiber des Campingplatzes ist laut Stellplatzführer Marokko ein Profi-Surfer und hier ist wohl eins von den Surfparadiesen. Das müsste man auch können! Schade.
Beim Streifen über die Felsen treffen wir auf eine alte Frau, die in aller Ruhe Argan-Nüsse mit einem Stein aufschlägt. Das sieht einfach aus, ist aber eine langwierige Arbeit.
17.03.13, Sonntag
Imourane, 14km nördlich von Agadir
Nach dem Frühdstücken im Atlantik baden, wir überlegen hin und her, noch einen Tag hier bleiben oder doch weiterfahren? Um 12.30 Uhr kommen wir wieder los und fahren rund 80km bis kurz vor Agadir. Die Landschaft wir bergiger und karg.  Wieder anders als bisher, Serpentinen hoch und runter, zum Teil verläuft die Straße im Innenland, dann geht es wieder an die Küste. Atlantik und Sanddünen, Atlantik und Berge, Berge und Schluchten, Abgelegene Orte weit oben auf den Bergen. Am Atlantik wirdˋs touristischer.
Karge Landschaften


Sanddüne vor Atlantik

Typisches Transportmittel

Am Wege - Surfers nächstes Paradies


Surfschule

Sonntag nachmittag - die Marokkaner machen Picnick

Klippenbewuchs

Hier in Imourane stehen wir auf einem Comfort-Stellplatz, mit allem was der Wohnmobilfahrer manchmal so braucht. Swimming-Pool, Gaststätte, WiFi, Top-Waschhäusern, große mit Hecken abgegrenzte Stellplätze, Gemüseverkaufstelle, es ist ein gut gefüllter Platz mit Überwinterern aus Frankreich, Italien und Deutschland ...
Wir nutzen WiFi und telefonieren über Skype und erreichen fast alle, die wichtig sind. Es ist kalt in Deutschland, Schnee ist angesagt, dagegen jetzt hier: 21°C, Sonnenschein, es lässt sich leben. Morgen wollen wir mit dem Bus nach Agadir fahren. Leute vom Platz haben uns gesagt, dass Agadir eine Besichtigung lohnt.

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